Abrollumfang


Die von einem beliebigen Punkt der Lauffläche zurückgelegte Strecke bei einer Radumdrehung. Der Abrollumfang ist abhängig vom Reifendurchmesser, er hat Einfluss auf die Getriebeübersetzung sowie den Tachoantrieb.


Aufstandsfläche


Der Bereich, mit dem der Reifen den Untergrund berührt.


Breitreifen


Es gibt keine einheitliche Definition für Breitreifen, meistens sind damit Reifen mit einer Flankenhöhe von 55 und kleiner gemeint (z. B. 205/55 R 16). Vorteile:


- Deutliche Zunahme an Fahrstabilität aufgrund größerer Aufstandsfläche.
- Bessere Handlingeigenschaften.
- Einbau größerer und wirksamerer Bremsanlagen möglich.
- Bessere Hochgeschwindigkeitstauglichkeit.


C-Decke (Leicht Lkw)


Reifen für Transporter, LLKW und Van´s mit speziell verstärkter Karkasse. In unserem System unterscheiden wir C-Decken nicht nach Winter- oder Sommereinsatz im Matchcode. Deshalb suche immer nur mit: z.B. L19514C.


C-Reifen


C steht für Commercial und bezeichnet Reifen mit höherer Tragfähigkeit und verstärktem Unterbau.


ContiSeal Reifen


Ein ContiSeal Reifen unterscheidet sich von einem Nicht-ContiSeal Reifen dadurch, dass er eine selbsthaftende viskose Schicht aufweist, die sich zwischen den Schultern auf der Reifeninnenschicht befindet. Diese Schicht ist ein integraler Bestandteil des ContiSeal Reifens. Sie ist nicht dazu bestimmt, als permanente Reifenreparatur nach einem Durchstich zu dienen. Wenn ein Fremdkörper mit einem Durchmesser von bis zu 5 mm die Lauffläche eines ContiSeal Reifens penetriert, besteht die Aufgabe der selbsthaftenden viskosen Schicht darin, diesen zu umschließen und einem eventuellen Luftverlust durch quasi sofortiges Abdichten vorzubeugen. Löst sich der Fremdkörper aus dem Reifen, ist die selbsthaftende viskose Schicht konstruktiv darauf ausgelegt, die meisten Stichkanäle, die durch Fremdkörper bis zu einem Durchmesser von 5 mm verursacht werden, abzudichten. Da ContiSeal Reifen die Häufigkeit von platten Reifen deutlich reduzieren, sind sie nicht dafür ausgelegt, den Betrieb mit Minderdruck oder im platten (luftleeren) Zustand zu ermöglichen. Abgesehen davon weisen ContiSeal Reifen in allen anderen Aspekten die gleichen Eigenschaften auf wie Nicht-ContiSeal Reifen.


DA-Decken (Blem)


Das sind Reifen welche leichte "Schönheitsfehler" aufweisen. Allerdings ohne technisches Bedenken und 100%ige Herstellergarantie!


Diagonal-Gürtelreifen (Bias-Belted)


Der Diagonal-Gürtelreifen stellt die Vorstufe zum Radialreifen dar. Da die Karkasse zwar noch diagonal ist, aber ein Gürtel meist aus Kevlar, vorhanden ist. Verwendetes Material: meist Nylon- oder Rayonkarkasse mit Kevlargürtel. Der Gürtelreifen ist rein äußerlich an dem B (= bias-belted) in der Reifengrößenbezeichnung zu erkennen (150/70 B17 M/C 69H TL).


Diagonalreifen


Bezeichnet einen Reifen, bei dem die Cordfäden schräg zur Laufrichtung angeordnet sind.


E - Kennzeichen bei Reifen


AMit dem „ECE“- Prüfzeichen bestätigt der Hersteller, dass er bei der Produktion des Reifens die europäische Regelung ECE R30 eingehalten hat. Dargestellt wird dies durch das aufgeprägte „e“ oder „E“. Die anhängende Ziffer weist auf das Land hin, in welchem der Reifen nach dieser Norm geprüft wurde.


E.T.R.T.O.


E.T.R.T.O. steht als Abkürzung für European Tyre and Rim Technical Organisation. Diese Behörde - mit Sitz in Brüssel - legt für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Standards und Normen der Reifen- und Felgentechnologie fest.


EA-Nummer


Europäische Artikel-Nummer.


ECE-Kennzeichnung


§ 36 StVZO schreibt unter Punkt 4 (Reifenbezeichnung) folgende Reifenkennzeichnungen vor: Reifen an Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h müssen mit folgender Kennzeichnung versehen sein: Reifengröße, Reifenbauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskategorie und Herstellungsdatum (bzw. Reifenerneuerungsdatum). Außerdem ist seit dem 01.10.1998 die E-Kennzeichnung vorgeschrieben.


EXTRA LOAD


Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit (XL, EXTRA LOAD, RF)


Flankenhöhe


Die Flankenhöhe steht im Verhältnis zur Reifenbreite. Das bedeutet, dass bei einer Reifengröße von 155/70 R 13 T der Wert 70 (70 % der Reifenbreite) die Höhe des Reifens angibt. Man redet von einem Reifen der Serie 70. Es gibt zurzeit Serien von 80 bis 25. Ab einem Wert kleiner als 55 spricht man von Breitreifen.


FP


FP = Flat Protected (Schutzleiste am Reifen)


Freigängigkeit


Die Reifen und Felgen dürfen weder der Karosserie zu nahe kommen noch Fahrwerkskomponenten wie Bremse und Spurstange streifen.


FSL


Felgen-Schutz-Leiste. Der Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge).


Fülldruck bei Breitreifen


Grundsätzlich gilt, dass ein Breitreifen mit dem gleichen Luftvolumen wie das Serienmodell auch den gleichen Luftdruck benötigt. Aus Gründen der Betriebssicherheit verlangen Breitreifen unter Umständen jedoch andere Fülldruckwerte als Serienreifen. Das ist abhängig von der Gewichtsbelastung des Reifens, der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs und dem Load-Index LI. Anhaltspunkt für die Fülldruckwerte sind in jedem Fall die Angaben des Reifenherstellers und die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs.


Ganzjahresreifen


Eigenständige Reifenkonstruktion mit ausgewogenen Eigenschaften für sommerliche wie auch für winterliche Bedingungen. Ganzjahresreifen sind Sommer- bzw. Winterreifen bei entsprechender Witterung in der Regel unterlegen.


Geländereifen/Off-Road-Reifen


Reifen mit besonderen Eigenschaften wie beispielsweise der Kerbzähigkeit für den Einsatz abseits befestigter Straßen und im Gelände.


Geschwindigkeitssymbol


Das Geschwindigkeitssymbol gibt die maximale Geschwindigkeit an, bei der ein Reifen unter den vom Hersteller spezifizierten Betriebsbedingungen eine dem Tragfähigkeitsindex entsprechende Last aufnehmen kann (Ausnahmen: nach Angaben des Herstellers).


Gürtelablösung


Bei einem Reifen mit zu niedrigem Luftdruck entstehen durch die verstärkte Walkarbeit Temperaturen von bis zu 120 °C. Es kommt zu partieller Materialüberhitzung, wodurch sich Teile der Lauffläche ablösen können.


Höhenschlag


Abweichung vom Rundlauf des Reifens in horizontaler oder vertikaler Richtung. Nur in extremen Fällen von Höhenschlag - der bei heutigen Produkten so gut wie nicht mehr vorkommt - ist Harmonisieren notwenig. Dabei wird mit einer speziellen Maschine der Höhenschlag durch Abfräsen von Laufflächengummi verringert oder ganz beseitigt.


K1, K2


K1 und K2 sind Bezeichnungen für modernisierte Profile (neues Design oder Gummimischung) sollten nicht mit den alten schon bestehenden Profilen montiert werden.


Karkasse


Dieser wesentliche Bestandteil des tragenden Reifenunterbaus verleiht dem Pneu seine Festigkeit und sorgt für Zusammenhalt. Besteht heute zumeist aus "Rayon" genannten Kunstfasern.


Lamellen


Feine Einschnitte im Profilblock, die wie kleine Mikrogreifkanten wirken. Bei Winterreifen erhöhen sie zum Beispiel die Traktion beim Anfahren und Bremsen.


Last/Geschwindigkeitsindex


Steht bei einem Reifen der Last- und Geschwindigkeitsindex in Klammern bedeutet dies dass der Reifen für eine höhere Geschwindigkeit zugelassen ist gegenüber dem ohne Klammer Beispiel: Normaler Index 93Y zugelassen bis max. 300 km/h. In Klammer (93Y) ist der Reifen über 300 km/h zugelassen.


Lauffläche


Die Lauffläche hat direkten Kontakt mit der Fahrbahn und ist gemeinsam mit den übrigen Reifenkomponenten für die Kraftübertragung zuständig. Sie muss Beschleunigungs- und Bremskräfte in Längsrichtung und Querkräfte beim Lenken und in Kurven realisieren. Die Qualität der Lauffläche wird sehr stark vom Unterbau (Gürtel, Karkasse), der Wulst- und Seitenpartie, ganz entscheidend aber von der Gestaltung des Profils auf dem Laufstreifen bestimmt.


Laufleistung


Die Einsatzdauer eines Reifens hängt vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen anderen Faktoren ab. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann die Laufleistung der Hinterreifen dreimal so hoch sein wie die der Vorderreifen. Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Restprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern.


Laufrichtung


Reifen mit laufrichtungsgebundenem Profil werden in der durch einen Pfeil gekennzeichneten Laufrichtung montiert. Sie bieten folgende Vorteile: Geringere Geräuschentwicklung, bessere Traktion bei Nässe, höhere Aquaplaningsicherheit. Gerade Hochleistungs-, Breit- und Winterreifen werden immer häufiger als laufrichtungsgebundene Pneus konzipiert.


Leichtlaufreifen


Reifen, der dank neuer Mischungstechnologien im Rollwiderstand deutlich optimiert wird. Das macht sich z.B. im geringeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar.


Luftdruck


Der richtige Luftdruck hat für die Laufleistung und Lebensdauer des Reifens sowie für die Fahrsicherheit entscheidende Bedeutung. Ist zu wenig Luft im Reifen, kann es zu Überhitzungen bis hin zum Platzen des Reifen kommen. Zudem erhöht sich der Rollwiderstand, was zu einer Steigerung des Benzinverbrauchs führt.


M+S


Winterreifen sind mit dem Symbol „M&S“ bzw. „M+S“ (Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Winterreifen, mit einer niedrigeren Geschwindigkeitsklasse, als der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges, dürfen, im Gegensatz zu den Sommerreifen, montiert werden. Ist dies der Fall, muss im Sichtfeld des Fahrers, ein Aufkleber mit der höchstzulässigen Geschwindigkeit der Winterreifen angebracht werden. Allwetterreifen haben auch eine M+S kennung.


M+S Schneeflockensymbol


Das Schneeflockensymbol ergänzt das M&S−Symbol. Diese Ergänzung wurde notwendig, weil das M&S−Symbol keiner Prüfung unterliegt und daher in den letzten Jahren auf immer mehr Reifen zu finden ist, die nicht wirklich wintertauglich sind. Um Abhilfe zu schaffen, hat sich die gesamte Reifenindustrie auf einen neuen industrieeinheitlichen Standard für wintertaugliche Reifen geeinigt und diese mit dem Schneeflockensymbol bezeichnet. Winterreifen müssen im standardisierten Schnee−Traktions−Test ein Minimum von 110% im Vergleich zum Referenzreifen erfüllen, um sich für das Schneeflockensymbol zu qualifizieren.


MFS


Mit Felgen Schutz. Reifen verfügt über einen Felgenschutz (Gummilippe zum Schutz der Alufelge).


Mindestprofiltiefe


Für PKW, LKW und Motorräder gelten europaweit 1,6 mm Mindestprofiltiefe. Dieses Mindestmaß muss über die gesamte Reifenfläche eingehalten werden. Nähert sich ein Reifen dieser gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe, erhöhen sich der Bremsweg bei Nässe und die Aquaplaning-Gefahr. Bei einem Reifen mit Mindestprofiltiefe von 1,6 mm verdoppelt sich bei Aquaplaning der Bremsweg gegenüber dem eines neuwertigen Reifens.


Nachschneiden


Nur bei Nutzfahrzeugreifen vorgesehen. Bezeichnet das einmalige Vertiefen der Profilrillen bis zum Profilgrund. Dies wird bei der Herstellung des Reifens konstruktiv berücksichtigt.


Niederquerschnittreifen


Der Reifenquerschnitt beschreibt das Verhältnis von Flankenhöhe zu Laufflächenbreite. Der in den 20er Jahren übliche Ballonreifen mit einem Höhe-Breite-Verhältnis von fast 1 : 1 ist längst dem Niederquerschnittsreifen (bis zu 0,25 : 1) gewichen.


Notrad


Spezielle Räder, die genutzt werden können, um nach einer Reifenpanne kurze Strecken zurückzulegen. Es gibt zwei Arten von Noträdern: die schmalen Typen, meist kleiner als die Fahrbereifung, und die Falträder, die mit einem Kompressor aufgeblasen werden.

Achtung: Das Fahren mit dem Notrad ist nur bis zu einer eingeschränkten Geschwindigkeit von meist 80 km/h erlaubt. Dieses Rad sollte nur kurzfristig benutzt werden, um Schäden am Achsdifferenzial der Antriebsachse zu vermeiden. Wenn möglich, sollte das Notrad auf eine nicht angetriebene Achse montiert werden.


OE Reifen


OE-Qualität herrscht vor, wenn die Reifen nach der Vulkanisierung alle herstellerbedingten Zielvorgaben einhalten. Diese Reifen müssen gegebenenfalls nochmal nachgearbeitet werden um die vom Fahrzeughersteller festgelegten Spezifikationen einzuhalten.


Profil


Die aus Profil-Negativen (Rillen) und Profil-Positiven (Profilblöcken) bestehende Lauffläche dient der Drainage von Wasser oder Schneematsch - auf trockenem Untergrund würde ein profilloser Slick optimale Haftung bieten.


Prüfzeichen „E“


Mit dem „ECE“- Prüfzeichen bestätigt der Hersteller, dass er bei der Produktion des Reifens die europäische Regelung ECE R30 eingehalten hat. Dargestellt wird dies durch das aufgeprägte „e“ oder „E“. Die anhängende Ziffer weist auf das Land hin, in welchem der Reifen nach dieser Norm geprüft wurde.


Querschnittsverhältnis


Relation zwischen der Höhe der Reifenflanke und der Breite des Pneus. Beispiel: Ein Reifen der Dimension 175/70 R 13 besitzt eine Breite von 175 mm, die Flankenhöhe beträgt 70 % der Breite, die letzten beiden Ziffern bezeichnen die Zollgröße (international).


Radialreifen


Innerhalb der Karkasse liegen die gummierten Cordfäden in einer oder mehreren Lagen radial, also im rechten Winkel zur Laufrichtung. Davor waren Diagonalreifen üblich.


Reifengröße


Die auf den Flanken angebrachten Bezeichnungen enthalten neben Angaben über Herstellungsdatum und Reifentyp auch Größenbezeichnungen: 175/70 R 13 T bedeutet eine Reifenbreite von 175 mm und ein Höhe-Breite-Verhältnis von 0,7 : 1. Das R steht für Radialbauweise, 13 ist der Felgendurchmesser in Zoll und T der Geschwindigkeitsindex.


Reifenkennzeichnung: „S“


Ab Oktober 2009 müssen Reifen neue Geräuschgrenzwerte einhalten.

In der Richtlinie ECE-R 117 hat die EU Grenzwerte für das Abrollgeräusch von Reifen festgelegt. Reifen, die diese Grenzwerte erfüllen, tragen als Kennzeichnung ein „S“ (für „Sound“) auf der Reifenflanke (im Anschluss an die Genehmigungsnummer).Nach einer Meldung des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk wird die Bundesregierung die ECE-R 117 ohne Abstriche umsetzen. Damit ist ab einem bestimmten Termin untersagt, Reifen ohne diese Kennzeichnung zu verkaufen. Diese Termine lauten im einzelnen:

- für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbereite bis 185 Millimeter: ab 1. Oktober 2009
- für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite von 185 bis 215 Millimeter: ab 1. Oktober 2010
- für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite über 215 Millimeter: ab 1. Oktober 2011


Der BRV weist darauf hin, dass diese Fristen Auswirkungen auf die Bestandshaltung haben. Betriebe sollten ihre Bestände an Pkw-Reifen (zuerst mit einer Querschnittsbereite unter 185 Millimeter) analysieren, da Reifen dieser Kategorien ohne S-Kennzeichnung nur noch bis 30. September 2009 verkauft werden können.


Reifenlabel


Das Reifenlabel ist eine Kennzeichnung für Kraftfahrzeugreifen. Hersteller von Reifen für PKWs sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge müssen ab 1. November 2012 den Kraftstoffverbrauch, die Nasshaftung und die Geräuschklassifizierung des Produktes anhand eines Aufklebers oder eines Etiketts angeben. Diese Informationen müssen ebenfalls im technischen Werbematerial aufgeführt werden. Das Reifenlabel wird eine Klassifizierung beginnend mit der besten (grüne Kategorie „A“) bis zur schlechtesten Leistung (rote Kategorie „G“) verwenden.

Diese Initiative resultiert aus einem Vorschlag der EU-Kommission von 2008. Sie ist Teil des Aktionsplans für Energieeffizienz, der die Energieleistung von Produkten, Gebäuden und Dienstleistungen verbessern soll, um den Energieverbrauch bis 2020 um 20% zu reduzieren. Die EU hat bereits ein System für die Kennzeichnung von Elektro-Haushaltsgeräten wie Kühlschränke, Waschmaschinen oder Fernseher geschaffen, um die Europäer besser über die Höhe ihres Energieverbrauchs zu informieren. (Quelle: Europäische Kommission)


Reifentyp


S Sommer
W Winter
G Ganzjahres
O Offroad
L LLKW / LKW / C-Decke
M Motorrad / Quad / ATV
D Dragster
B Big / Landwirtschaft / EM
R Rille / Schubbkarre


Retread


Retread bedeutet "runderneuert". Als Runderneuerung bezeichnet man das Aufbringen eines neuen Laufstreifens auf einen alten Reifen.


Rollwiderstand


Durch die Verformung (Walkarbeit) des Reifens entsteht Rollwiderstand. Konstruktionsziel ist es, einen möglichst geringen Rollwiderstand und somit einen geringeren Benzinverbrauch zu erreichen.


Runflat


Reifen mit Notlauf-Eigenschaft. Jeder Hersteller benutzt hier seine eigene Kennung:

Bridgestone RFT ( Run Flat Tire )
Continental SSR ( Self Supporting Runflat Tire )
Dunlop DSST oder ROF ( Dunlop Self Supporting Technology oder Run On Flat )
Goodyear EMT ( Extended Mobility Tires )
Pirelli Eufori@
Michelin ZP ( Zero Pressure )

Sicherheitshinweis: Notlauf-Reifen dürfen ausschließlich nur auf dafür freigegebenen Fahrzeugen eingesetzt werden. Diese müssen mit einem funktionierenden Luftdruckwarnsystem ausgestattet sein. Die maximale Distanz von 80 km und die maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h dürfen im Pannenfall nicht überschritten werden.


Sägezahnbildung


Eine ungleichmäßige Abnutzung der Schulter-Profilblöcke führt zu einer Sägezahnbildung und einem Ansteigen des Geräuschpegels.


Schnelllauffestigkeit


Die auf die Reifen wirkende Zentrifugalbeschleunigung ist extrem - bei 200 km/h beispielsweise beträgt sie die tausendfache Erdbeschleunigung. Deshalb beschichten die Hersteller den Gürtelcord mit Kautschuk, um später einen festen Verbund mit dem Gummi zu erreichen. Die Stahlgürtel werden außerdem mit mehreren Nylonabdeckungen versehen.


Sommerreifen


Ein Reifen für trockene Straßen, hohe Temperaturen, relativ hohe bis sehr hohe Geschwindigkeiten mit entsprechenden Temperaturbelastungen sowie feuchte und nasse Fahrbahnen.


Ventil


Man unterscheidet zwei Arten von Ventilen:

- Gummiventile, die das Felgenloch selbst abdichten.
- Schraubenventile, die zum Abdichten einen Dichtring verwenden.

Achtung: Ventile sind sehr empfindlich gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Deshalb sollte das Ventilkäppchen immer fest aufgeschraubt sein.


Ventilabriss


Ein Ventilabriss führt zu einem sofortigen Druckverlust im Reifen.


Verzahnungseffekt


Damit sich Winterreifen förmlich in den Schnee "beißen", verfügen sie über lamellenartige Kanten und Rillen, die den Schnee zu einer "Zahnschiene" pressen. So entsteht eine Verzahnung von Reifen und Fahrbahn.


Winterreifen


Neben einem speziellen Profil mit Lamellen und einer größeren Zahl von Negativ-Blöcken für gute Bodenhaftung bestehen Winterreifen aus speziellen Kautschukmischungen, damit die Lauffläche nicht bei kalten Temperaturen verhärtet.


Zusatzmarkierung M/C


Die Zusatzmarkierung M/C steht für Motorcycle und muss spätestens ab Mai 2003 auf Motorrad- und Rollerreifen mit Durchmesser 13 Zoll bis 19 Zoll aufgebracht sein. Dies ist notwendig, um Verwechslungen und Fehlmontagen von Motorradreifen auf Felgen eines anderen Fahrzeugs (z.B. PKW) zu vermeiden.


Abrollumfang Aufstandsfläche Breitreifen C-Decke (Leicht Lkw) C-Reifen ContiSeal Reifen
DA-Decken (Blem) Diagonal-Gürtelreifen (Bias-Belted) Diagonalreifen E - Kennzeichen bei Reifen E.T.R.T.O. EA-Nummer
ECE-Kennzeichnung EXTRA LOAD Flankenhöhe FP Freigängigkeit FSL
Fülldruck bei Breitreifen Ganzjahresreifen Geländereifen/Off-Road-Reifen Geschwindigkeitssymbol Gürtelablösung Höhenschlag
K1, K2 Karkasse Lamellen Last/Geschwindigkeitsindex Lauffläche Laufleistung
Laufrichtung Leichtlaufreifen Luftdruck M+S M+S Schneeflockensymbol MFS
Mindestprofiltiefe Nachschneiden Niederquerschnittreifen Notrad OE Reifen Profil
Prüfzeichen „E“ Querschnittsverhältnis Radialreifen Reifengröße Reifenkennzeichnung: „S“ Reifenlabel
Reifentyp Retread Rollwiderstand Runflat Sägezahnbildung Schnelllauffestigkeit
Sommerreifen Ventil Ventilabriss Verzahnungseffekt Winterreifen Zusatzmarkierung M/C

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